Der Wietzeblick: Bergwandern in Langenhagen

Er ist immerhin 79 Meter hoch und damit die höchste Erhebung der Stadt: Der Wietzeblick ist ein bewaldeter Hügel, der auf einer Müllkippe entstand.

Heute ist kaum noch vorstellbar, dass bis 1972 die Bevölkerung Müll auf einem ständig wachsenden Berg abladen konnte. Keine Mülltrennung, keine Abgabegebühren. Es war eine andere Zeit....

Doch über dieses Erbe ist Gras gewachsen - und nicht nur das: Bäume, Büsche und Sträuchen säumen die Wege, auf denen man sich um den Berg schlängelt, um auf die Kuppe zu gelangen. Von dort hat man einen schönen Blick auf Langenhagener Wohngebiete und auf die Pferderennbahn. Bei klarer Sicht sieht man auch bis in Hannovers Norden hinein. 

Man hat bei dem Spaziergang mit leichtem Anstieg, (von der Basis bis zur Kuppe 29 Höhenmeter)  oft das Gefühl, nicht in Langenhagen zu sein, denn an den Baumstämmen schlängeln sich Weinbergschnecken entlang und man fühlt sich wie im Urlaub.

Schöne Spaziermöglichkeiten gibt es auch am Berg entlang, immer der Wietze folgend oder gegenüber in naturbelassenem Gebiet auf die Silberseesiedlung zu.

Der Wietzeblick ist ein Gelände, das sich noch als roher Diamant darstellt. Für Veranstaltungen wird die Bergkuppe selten genutzt, die nächste Gastronomie ist weit entfernt. 

Nach der Anlage in den siebziger Jahren wurde das Gelände nicht mehr entscheidend verändert. Für viele Spaziergänger aber auch für jugendliche Rollerskater und Mountainbiker ist es darum besonders attraktiv, weil wenig überlaufen.

Dabei hat eine Bergwanderung mitten in der Stadt ihren ganz besonderen Reiz!

 

 Anfahrt: Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, kann an der S-Bahnhaltestelle Zentrum in den Bus 650 umsteigen.

Ausstieg an den Haltestellen Stadtwaldweg oder Pferderennbahn.

Der Fußweg von der Theodor-Heuss-Straße dauert eine viertel Stunde und ist idyllischer Ausflugsauftakt, denn die Straße wird von Laubbäumen gesäumt  und hat Alleecharakter. Bänke laden auch hier zum Ausruhen ein.

 

Den Wietzeblick erreicht man über die Straße „An der Neuen Bult“, die man bis zu ihrem Ende befährt, wenn man mit dem Auto kommt. Dort gibt es begrenzte Parkmöglichkeiten.

Der Fußweg von der Theodor-Heuss-Straße dauert eine viertel Stunde und ist idyllischer Ausflugsauftakt, denn die Straße wird von Laubbäumen gesäumt  und hat Alleecharakter. Bänke laden auch hier zum Ausruhen ein.

 

Wer eine vielseitige Wanderung unternehmen möchte, nimmt am Fuß des Hügels den Fußweg an der Wietze entlang in nördlicher Richtung, der in den Reuterdamm mündet oder den Weg durch das Landschaftsschutzgebiet Fuhrbleek östlich der Wietze. Am Reuterdamm stößt man dann auf Höhe des Seehauses wieder auf eine Haltestelle der Buslinie 650, um die Rückfahrt anzutreten.